Begleittext zur Ausstellung LA BELLE auf der Burg Loket

(Frühling 2012)

 

Guten Tag,
gestatten Sie mir, dass ich Ihnen meine Ausstellung auf der Burg Loket mit ein paar Bemerkungen würze. Wenn ich mich nicht irre, so handelt es sich um die achtzehnte Ausstellung, aber ganz sicher bin ich mir nicht, da ich kein zuverlässiges Gedächtnis habe.
Jetzt wäre es wahrscheinlich angebracht Ihnen zu sagen, woher ich stamme und was ich alles studiert habe. Um ganz ehrlich zu sein, so bewege ich mich gern durch ganz Böhmen und zur Zeit habe ich mich in Karlsbad niedergelassen. Und was das Studium angeht?  Nichts Besonderes. Nur die Kunstgewerbeschule in Prag im Stadtviertel Žižkov. Und dann habe ich mich entschieden, dass ich Kunst selbst schaffen will und nicht über sie mit Lehrern sprechen möchte.
Ich muss mich dazu bekennen, dass ich ein etwas atipischer Künstler bin. Ich habe nämlich herausgefunden, dass die bildenden Künstler das Malen (oder eine jede andere schöpferische Tätigkeit) zumeist ihr ganzes Leben erfüllt. Nicht so bei mir. Mein Lebensziel ist, leben zu lernen. Bilder, die ich male, sind nur ein Nebenprodukt meiner Existenz.
Und was soll ich noch zum Schluss sagen? Wahrscheinlich meinen groβen Dank an alle, die mir durch ihre Sympathie groβe Ehre erwiesen haben.